Re: Jahr des Waldes
> Man fühlt sich verhöhnt, wenn das Jahr des Waldes gepriesen wird.
> Warum erfährt man nicht, was es mit den brutalen
> Schlägerungen rund um
> Purkersdorf auf sich hat? Man traut sich kaum mehr, einen
> Spaziergang
> zu machen, dauernd wird man durch neue Kahlschlagflächen
> schockiert.
> Fein, dass die Bundesforste (UNSER ALLER BESITZ!!!) wieder Geld
> verdienen, die Kahlschläge werden dadurch nicht akzeptabler.
>
> Brutalstes Abholzen riesiger Flächen, unverständlich und nicht mit
> Naturschutz und Erholungsraum in Verbindung zu bringen. NOCHMALS:
> Gratulation denen, die hier bestens verdienen!
> Ich kann das Wort "Bundesforste" schön langsam nicht mehr
> hören, ich
> verbinde nicht mehr Naturschutz und "Forste" damit, sondern
> Abcashen
> und Nichtdenken. Und: Schmecks, Bürger. Geht dich nichts an,
> WIR sind
> die Gscheiten. Wie schön.
>
Wenn das Tempo der Abholzungen so weiter geht werden wir nach 20 oder 30
Jahren nur noch Buschwald, aber keinen für den Wienerwald so
charakteristischen Hochwald mehr haben. Die Aufforstungen hat man bisher
derart stümperhaft und alibimäßig gemacht, dass man sie sich besser
sparen hätte können. Die Feilerhöhe, auch wenn es sich hier um Stadt
Purkersdorf und nicht die Bundesforste handelt, wurde, Konzept
angeblich aber in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenpark, praktisch
komplett abgeholzt. Der Boden wurde verdichtet mit schwerem Gerät und
die Flora und Fauna eines raren Standortes zerstört. 2011.