Tweety ® sagt am 30.03.2011 12:04 zu Sozial_ist ®:
Re: Was ein Veranstaltungsankündigung bewirken kann
> >
> >
> > Eine heutige Veranstaltung warf ihre Schatten voraus
> >
> > Heute findet im Salettl um 19.30 eine Veranstaltung zu
> > „Frauenspuren“ statt.
> >
> >
> > http://www.purkersdorf-online.at/lib/frauenspuren-in-purkers
> > dorf.php
> >
> > Der Anlass dafür war 100 Jahre Frauentag und es ist jetzt
> > auch eine
> > Veranstaltung mir aktuellem regionalen Bezug geworden:
> >
> > In den letzten Purkersdorfer Informationen hatten wir einen
> > Artikel als
> > Hintergrund für diese Veranstaltung „Straßennamen sind
> > männlich – auch
> > in Purkersdorf“ (siehe unten) und – potzblitz - gab es zufällig im
> > letzten Gemeinderatsantrag aus dem Bürgermeisterkreis
> > kurzfristigst
> > einen Dringlichkeitsantrag zur Neubenennung von Straßen, die
> > es zum Teil
> > noch gar nicht gibt. Das Ganze war so dringlich und
> > wichtig, dass es
> > nicht wie üblich in einem Ausschuss vorberaten werden
> > konnte, sondern
> > schnellstens ohne besondere Diskussion beschlossen werden
> > musste. Die
> > drei Neubenennungen erfolgten ausgewogen; eine nach einer
> > Frau (Berta
> > von Suttner, eine nach einer Familie - Dewanger, und eine
> > nach eine nach
> > einem weiteren verdienten Purkersdorfer Manne). Diese Art von
> > schnellschießender Ausgewogenheit ändert leider aber nichts an der
> > bleibenden völligen Unausgewogenheit von räumlichen
> > Benennungen und
> > Bezügen. Positiv zu erwähnen ist, dass die meisten Frauen der
> > Bürgermeisterpartei im Gemeinderat diese Vorgangsweise nicht
> > goutierten.
> >
> >
> >
> > Bemerkenswert ist, was schon eine kurze Ankündigung bewirken
> > kann; und
> > es lohnt sich offenbar, sich mit diesen Fragen genauer zu
> > beschäftigen:
> > Bitte also zur heutigen offenen Veranstaltung kommen.
> >
> > Mehr über Petra Unger , ihre Aktivitäten, insbesondere
> > „Spaziergänge“,
> > auf :
> > http://www.petra-unger.at/
> >
> > Der Artikel aus den letzten „Informationen“, der zu
> > „dringlichem“
> > Handeln geführt hat:
> >
> >
> > Dass in Purkersdorf mindestens 35 Straßen nach
> >
> > Männern aber nur eine nach einer Frau benannt
> >
> > sind ist weiters nicht ungewöhnlich. Eine
> >
> > Trendwende ist aber jedenfalls angesagt und
> >
> > möglich. Die LIB möchte die Verantwortlichen in
> >
> > Purkersdorf daher ermutigen, bei weiteren Namensgebungen
> >
> > im Zuge der Stadtentwicklung vorrangig
> >
> > an Frauen zu denken. Der Blick muss geschärft und
> >
> > die Sichtweise verändert werden, um die historischen
> >
> > Leistungen von Frauen sichtbar zu machen.
> >
> > Die Straßenbenennungen sind auch nur ein Symbol
> >
> > über Präsenz und Macht im öffentlichen Raum.
> >
> > Wir freuen uns auf einen interessanten Abend
> >
> > und anregende Gespräche im Rahmen unserer
> >
> > Veranstaltung.
> >
> >
> >
> > Frauen und Männer haben die Menschheitsgeschichte
> >
> > geprägt. Mindestens die Hälfte der sichtbaren Geschichte
> >
> > wurde von Frauen durch ihre Arbeit, ihr Wissen, ihre
> >
> > Erfahrung, ihre Kreativität geschrieben.
> >
> > Aber kaum etwas erinnert an sie.
> >
> > Kaum Informationen über Frauen in den Geschichtsbüchern,
> >
> > selten Erinnerungen an Frauen im Stadtbild, wenige Gedenktafeln
> >
> > und noch weniger Denkmäler. Einmal den Blick geschärft lässt sich
> >
> > erkennen, dass Denkmäler, Gedenktafeln und
> > Verkehrsflächenbenennungen
> >
> > zu 90 % Männern gewidmet sind. Frauenfiguren im öffentlichen Raum
> >
> > meist nur symbolische Bedeutung haben und kaum historische Frauen
> >
> > repräsentieren Die Geschichte der Frauen noch nicht Eingang in
> >
> > Schul- und Universalgeschichtsbücher gefunden hat
> >
> > Der Vortrag beschäftigt sich mit diesen Phänomenen
> >
> > anhand praktischer Beispiele aus der Recherche und
> >
> > Forschungsarbeit der Kulturvermittlerin Petra
> >
> > Unger, die Gedenkformen im öffentlichen Raum
> >
> > Wiens seit mehr als 15 Jahren kritisch hinterfragt und
> >
> > Frauengeschichte recherchiert und sichtbar macht.
> >
> > Beiträge und Beobachtungen zu Purkersdorf sind
> >
> > willkommen…
>
>
>
> also vor kurzem habe ich an der theke in purkersdorf ein
> interessantes
> gespräch mitgehört. es ging darum ohne großen aufwand diesem
> irrsinnigen ansinnen nach einer quote auch bei den straßennamen
> genüge zu tun. der vorschlag ging dahin, das die männlichen namen
> einfach den zusatz F. v. (Frau von) erhalten sollen. da
> aber manche
> dieser straßennamen von männern stammen, die mehrere frauen
> im laufe
> ihres erfüllten lebens hatten, müsste der zusatz 1. oder 2.
> oder....
> usw erfolgen. dies würde aber evtl eine verweechslung mit der
> hausnummer zur folge haben.
> eine nachfrage bei der postzustellungszentrale ergab eine
> gute lösung.
> einfach e.F. v. also eine Frau von dazuzuschreiben. dies erfordert
> dann keine organisatorische änderung bei Briefpapier, Stempeln und
> Visitenkarten und kann mit kleinen Zusatzschildern dann schnell
> ergänzt werden. Man könnte natürlich auch per gemeideratsbeschluss
> auch eine Verordnung erlassen in der bekannt gemacht wird, das alle
> männlichen strassennamen auch mit der zusatzbezeichnung gelesen und
> genannt werden dürfen. ganz so wie das in amtlichen schreiben auch
> gemacht wird.
>
>
> das wäre dann wirklich eine gute lösung und die frauen könnten zu
> ihrer arbeit und hausarbeit zurückkehren und auch wieder mehr zeit
> mit ihren kindern verbringen und diese diskussion abschließen.
>
> Genau!Frauen an den Herd und Männer so wie sie einer sind an die
Theke.SUPER!!!!!!!!
>